Kartell & Freundschaftsbund

Die Geschichte der deutschen Studentenverbindungen zählt nun bereits einige Jahrhunderte und hat damit genug Zeit gehabt, eine große Bandbreite an eigenen Traditionen hervorzubringen. Zwei davon sind das Kartell und der Freundschaftsbund. Kartelle waren zunächst die Zusammenschlüsse von verschiedenen Bünden zur Durchsetzung gemeinsamer Interessen bei den jährlichen Verbandstagungen.

Aus diesen Interessenbündnissen ist oftmals über die Zeit ein enges Verhältnis zwischen den einzelnen Bünden entstanden, das teilweise seine eigenen Eigenarten und Traditionen herausgebildet hat. So bestehen zwischen den Mitgliedern unseres Bundes und dem unseres Kartellbundes, der »Jenaischen Burschenschaft Germania«, mittlerweile zahlreiche, über Jahrzehnte gewachsene persönliche Freundschaften sowie gemeinsame Erinnerungen und Erlebnisse. Neben diesem bereichernden Kartellbund haben wir noch als Freundschaftsbund die »Leipziger Burschenschaft Dresdensia«. Während die Kartelle in der Geschichte der Studentenverbindungen eine lange Tradition haben, sind die Freundschaftsbünde oft jüngeren Datums.

Persönliche Freundschaften

Hier sind nicht die gemeinsamen Interessen Grund der Motivation, sondern das gute Verhältnis und die persönlichen Freundschaften zwischen den Mitgliedern der Bünde, die im Einzelfall so eng sind, dass man ein offizielles Freundschaftsverhältnis eröffnet. Regelmäßig führt uns daher unser Weg in die beiden geschichtsträchtigen Städte Jena und Leipzig, um unsere Kartell- bzw. Freundschaftsbrüder zu besuchen und an ihren Veranstaltungen teilzunehmen, genauso wie wir sie immer wieder in Marburg begrüßen dürfen. So fügen wir Jahr für Jahr der langen Geschichte der gemeinsamen Freundschaft neue Seiten hinzu und bereichern die Bundesbrüder um neue Bekanntschaften, abwechslungsreichen Ausflügen und neuen Freunden. 

Weitere Informationen: Jenaischen Burschenschaft Germania, Leipziger Burschenschaft Dresdensia.